Tipps für Ihre Bewerbung
Zurück zur Übersicht >

Ihre Bewerbung ist der erste Eindruck, den das Unternehmen von Ihnen gewinnt. Sie entscheidet darüber, ob es eine Chance für den zweiten Eindruck überhaupt geben wird.

Um mit Ihrer Bewerbung möglichst erfolgreich zu sein, ist es im ersten Schritt wichtig, dass Ihre fachliche Qualifikation den Anforderungen der Stellenausschreibung entspricht. Es macht wenig Sinn, sich zu bewerben, wenn Sie z. B. nicht über den geforderten Ausbildungsberuf verfügen.

Darüber hinaus ist es wichtig, dass Ihre Bewerbungsunterlagen, die in eine Mappe zusammengefasst werden sollen, übersichtlich gestaltet und fehlerfrei sind. Sie erhöhen Ihre Chancen, wenn Ihre Bewerbung möglichst problemlos und einfach bearbeitet werden kann. Insofern sollten insbesondere Ihre Kontaktdaten (Adresse, Telefonnummer, E-Mail) einfach zu finden sein.

Der elektronische Weg der Datenversendung ist nicht nur der schnellste, sondern auch der kostengünstigste. Für Sie – ebenso wie für das Unternehmen. Erstellen Sie Ihre Unterlagen in der gewohnten Form und senden Sie Ihre Dateien im PDF-Format per E-Mail an die angegebene E-Mail-Adresse. Viele Unternehmen bieten auch die Möglichkeit der Online-Bewerbung, bei der Sie Ihre wesentlichen Bewerbungsdaten in einem Online-Formular hinterlassen. In der Regel können darüber hinaus wichtige Unterlagen wie Lebenslauf und Zeugnisse in Form von Dateien hochgeladen werden.

Bei der elektronischen Form der Bewerbung sollten Sie Ihre Unterlagen nach Möglichkeit in maximal 3 Dateien speichern und mit plausiblen Namen versehen. Eine Datei für das Anschreiben, eine für den Lebenslauf sowie eine für Ihre Zeugnisse. So kann sich das Unternehmen ohne großen Zeitverlust die Dinge ansehen, die im ersten Schritt wichtig sind.

Eine vollständige Bewerbung besteht aus

Anschreiben

Das Anschreiben sollte möglichst kurz Ihre Motivation für die Bewerbung, Ihre bisherige Tätigkeit sowie besondere, für die ausgeschriebene Stelle förderliche Erfahrungen und Qualifikationen beschreiben. Einen detaillierten Überblick über Ihre Qualifikation holen sich die Unternehmen im Lebenslauf sowie aus den Zeugnissen.

Neben einer korrekten und übersichtlichen Schreibweise ist es wichtig, dass Sie schnell auf den Punkt kommen und Glaubwürdigkeit vermitteln. Darüber hinaus sollten Sie versuchen, sich im Anschreiben individuell auf das Unternehmen und die Stellenausschreibung zu beziehen. Vermeiden Sie ein Anschreiben, das für jede Stelle und jedes andere Unternehmen passen würde, damit das Unternehmen erkennt, dass Sie sich mit der Ausschreibung auseinandergesetzt haben. Nur das individuelle Anschreiben vermittelt tatsächliches Interesse!



Lebenslauf

Der Lebenslauf – auch Curriculum Vitae (CV) genannt – ist der wichtigste Baustein Ihrer Bewerbung. Hier sollte sich der Personaler schnell einen Überblick über Ihre Qualifikationen und Erfahrungen verschaffen können. Aus diesem Grund kommt nur ein übersichtlich gestalteter, tabellarischer Lebenslauf in Frage. Es sei denn, es wird ausdrücklich etwas anderes gefordert.

Der Lebenslauf sollte chronologisch aufgebaut sein und folgende Inhalte haben:

Persönliche Daten: Name, Adresse, Telefonnummer, E-Mail-Adresse, Geburtsdatum und -ort, Familienstand; bei Ausbildungsplatzsuchenden kommen Angaben zu den Eltern und Geschwistern hinzu.

Schulbildung / Ausbildung:
Schulbesuche und Schulabschluss, Ausbildungsberuf, Studium oder andere Weiterqualifizierungen jeweils mit zeitlichen Angaben zu Beginn und Ende der Maßnahmen

Berufserfahrung:
bisherige berufliche Stationen mit Zeitangabe und jeweils kurzer Zusammenfassung des Aufgabengebietes (üblicherweise beginnend mit dem letzten bzw. aktuellen Arbeitgeber)

Besondere Kenntnisse: z. B. Fremdsprachen, IT-Kenntnisse

Sonstiges:
Wehrdienst, Ersatzdienst, besuchte Seminare, Hobbys


Abschließend wird der Lebenslauf mit Orts- und Datumsangabe versehen und unterschrieben.

Mit der Unterschrift dokumentieren Sie die Richtigkeit Ihrer Angaben. Insofern sollte sie nicht vergessen werden!



Foto

Auch wenn Personalentscheider sich immer wieder vornehmen, das Aussehen des Bewerbers nicht in den Entscheidungsprozess einzubeziehen, können sie dies kaum ganz verhindern. Ein Bild wirkt immer unbewusst auf den Betrachter. Insofern ist es wichtig, dass Sie einen freundlichen und positiven Eindruck hinterlassen und das Foto qualitativ gut ist. Hier lohnt sich die Investition in einen Fotografen, der ein professionelles Bewerbungsfoto in Portraitform erstellt.

Sie können das Foto entweder auf den Lebenslauf oder auf das Deckblatt der Bewerbungsmappe kleben. Vorsichtshalber sollten Sie auf die Rückseite des Bildes Ihren Namen notieren, damit es bei unabsichtlicher Trennung wieder zugeordnet werden kann.

Viele Fotografen bieten das Foto auch als Datei (z. B. im JPG-Format) an, so dass Sie Ihr Foto problemlos in Ihre Online-Dokumente einfügen können.



Zeugnisse

Zu einer vollständigen Bewerbung gehören die Zeugniskopien Ihrer vorherigen Arbeitgeber sowie Ihrer beruflichen Qualifikation (Studium, Ausbildung etc.). Unter Umständen kann auch noch das letzte Schulzeugnis ergänzt werden. Die Zeugnisse werden in chronologischer Reihenfolge – das Aktuellste nach oben – aufgeführt.

Aus den Zeugnissen gehen nicht nur Ihre Erfahrungen und Qualifikationen hervor, sondern sie dokumentieren nochmals die im Lebenslauf angegebenen Zeiten. Um einen lückenlosen Werdegang nachweisen zu können, sollten Sie hier unbedingt auf Vollständigkeit achten. Sollte Ihnen ein Zeugnis fehlen, können Sie Ihren alten Arbeitgeber noch einmal kontaktieren und um die Ausstellung eines Zeugnisses bitten. Wenngleich er Ihnen vielleicht kein qualifiziertes Zeugnis mehr erstellen kann, ist zumindest die Erstellung eines einfachen Tätigkeitsnachweises in der Regel möglich.

Sollten Sie Ihre Bewerbung in elektronischer Form versenden und keine Möglichkeit haben, Ihre Zeugnisse einzuscannen, ist es meistens möglich, diese bei einem persönlichen Termin nachzureichen.





Zurück zur Übersicht >