Social Media - Baustein Ihres Personalmarketings

22.04.2013
„Employer Branding“, „Talent Relationship Management“, „Personalmarketing“ oder einfach ausgedrückt „Maßnahmen zur Mitarbeitergewinnung und –bindung“: letztlich verfolgen diese Aktivitäten mit jeweils unterschiedlichen Akzenten alle das gleiche Ziel: Fachkräftesicherung!

Im Kampf um die guten Talente und vor dem Hintergrund sich stark verändernder Kommunikationswege, sehen sich immer mehr Unternehmen gezwungen, ihre Personalmarketingstrategien zu überarbeiten. Um den Anforderungen der digitalen und vernetzten Welt gerecht werden zu können, reichen klassische Instrumente alleine nicht mehr aus.

Im Zentrum der Personalmarketingaktivitäten steht zwar nach wie vor eine ansprechend gestaltete Homepage, flankiert von professionellen Stellenanzeigen und Imagebroschüren. Viele Unternehmen setzen jedoch zunehmend ebenso auf Social Media Plattformen: Soziale Netzwerke zum Aufbau und zur Pflege von Kontakten zu Bewerbern, zur Mitarbeiterkommunikation und zum Imageaufbau spielen in der Praxis eine zunehmende Rolle. Aber auch Weblogs oder Imagevideos auf YouTube sind vermehrt zu finden.

Eine aufeinander abgestimmte und miteinander verknüpfte Kombination klassischer Instrumente mit Social-Media-Instrumenten kann den Wirkungsgrad des Personalmarketings deutlich erhöhen.

Die Verwendung von Social Media Plattformen bietet im Personalmarketing folgende Vorteile:
  • Hoher Wirkungsgrad durch Multiplikatoreffekt
  • Möglichkeit der aktiven Ansprache potenzieller Bewerber
  • Schnelle und direkte Kommunikation mit der Zielgruppe
  • Einfache Kontaktpflege zu guten, ausgeschiedenen Mitarbeitern oder Mitarbeitern in Elternzeit
  • Authentische Darstellung der Arbeitgeberattraktivität durch Mitarbeiterbeiträge
  • Vergleichsweise kostengünstiges Instrument
  • Verbesserung der Suchmaschinenergebnisse

Diesen Vorteilen stehen jedoch auch Risiken gegenüber:
  • Begrenzte Steuerungsmöglichkeiten durch unkontrollierbare Meinungsströmungen
  • Leichtfertigkeit und Unerfahrenheit von Mitarbeitern kann zu Imageschäden führen
  • Reaktionsdruck

Den beiden ersten Risiken können Unternehmen allerdings auch dann nicht entgehen, wenn sie sich gegen Social Media als Kommunikationskanal entscheiden. Ob und was über einen Arbeitgeber im Netz berichtet wird, entscheiden dann erst recht die Anwender und nicht der Arbeitgeber!



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